Seit 2008 verbinden wir wissenschaftliche Expertise mit der Leidenschaft für historische Architektur. Unser Ziel ist es, die faszinierende Welt deutscher Festungsbauten einem breiten Publikum zugänglich zu machen – fundiert, anschaulich und mit Respekt vor dem kulturellen Erbe.
Burgen und Festungen sind mehr als touristische Attraktionen. Sie sind komplexe Zeugnisse von Macht, Innovation und gesellschaftlichem Wandel. Während viele Führungen sich auf Anekdoten und Legenden beschränken, legen wir Wert auf architektonische Analyse und historischen Kontext.
Wir betrachten Festungsarchitektur als dreidimensionale Geschichtsquelle. Mauerstärken, Schießscharten, Raumaufteilungen – all das erzählt von strategischen Überlegungen, technologischen Möglichkeiten und sozialen Hierarchien vergangener Epochen.
Unsere Touren richten sich an Menschen, die mehr wissen wollen als die üblichen Geschichten. Ob Architekturstudenten, Hobbyhistoriker oder einfach neugierige Reisende – wir bieten Perspektiven, die in Standard führungen nicht vorkommen.
Historiker, Architekten und Kulturvermittler mit langjähriger Erfahrung
Gründer, Architekturhistoriker
Promotion über spätmittelalterliche Verteidigungsarchitektur an der TU München. Langjährige Tätigkeit in der Denkmalpflege, seit 2008 selbstständiger Kulturvermittler mit Schwerpunkt Wehrbautenforschung.
Historikerin, Tourleitung
Studium der Mittelalterlichen Geschichte in Heidelberg. Spezialisierung auf staufische und wittelsbachische Burgenpolitik. Führt seit über zehn Jahren Gruppen durch süddeutsche Burgenlandschaften.
Kunsthistoriker, Tourleitung
Fokus auf Festungsarchitektur der Neuzeit und barocke Wehranlagen. Mitarbeit an mehreren Restaurierungsprojekten. Bringt technisches Verständnis und didaktisches Geschick zusammen.
Jede Tour wird sorgfältig vorbereitet. Wir recherchieren nicht nur in Standardwerken, sondern konsultieren aktuelle Forschungsliteratur, Bauakten und archäologische Berichte. So können wir auch auf detaillierte Fragen fundierte Antworten geben.
Bei unseren Touren legen wir Wert auf kleine Gruppen. Maximal zwölf Teilnehmer ermöglichen einen dialogischen Ansatz. Fragen sind nicht nur erlaubt, sondern erwünscht – oft entwickeln sich aus Nachfragen die interessantesten Exkurse.
Wir kooperieren eng mit Burgverwaltungen und Denkmalämtern. Das verschafft uns Zugänge zu Bereichen, die dem normalen Publikumsverkehr verschlossen bleiben. Kasematten, Geschütztürme, ehemalige Wohntrakte – wir zeigen die Anlagen in ihrer ganzen Vielfalt.